Thursday, 30 January 2014

When you can, you teach

Gestern abend habe ich sowas wie einen Kursabend geführt - im Rahmen meiner Nähgruppe.  Ich habe eine bestimmte Methode ein Nähmuster abzuändern zum besseren Passen vorgestellt.


Ich hatte Notizen vorbereitet und eine Schablone ausgeteilt damit jeder mitarbeiten konnte um die Methode zu lernen.  Da ging es um Linien einzeichnen, schneiden, Stücke arrangieren und dann wieder festkleben.  Ich glaube die Übung hat die Methode recht gut rübergebracht.

Ich hatte schon mal ein paar Leuten von der Gruppe gezeigt wie es geht aber nicht als Kursabend bei dem die Teilnehmer sich das praktisch erarbeiten.  Ich hab den Leuten wirklich was beigebracht, und nicht nur mal eben gezeigt.

Ich war recht nervös davor.  Ich wusste zwar dass ich meine Sache verstehe und dachte auch das ich das vermittlen kann, aber man weiss nie wie es läuft und ob man auch wirklich das sagt und rüber bringen kann das man ausdrücken will.

Es lief denke ich wirklich ganz gut.  Weil wir doch einige Leute waren, 14 insgesamt, musste ich dasselbe zwei Mal sagen damit beide Hälften der Gruppe das auch hören konnte, - einmal nach links gerichtet, und einmal nach rechts.  Das war ulkig.  Wir hatten einen Punkt bei dem meine Erklärung vom nächsten Schritt nicht gleich verstanden wurde - manche hatten dann anderen gesagt um was es geht, aber leider falsch.  An dem Punkt sind wir also etwas stecken geblieben.

Weil es wichtig war dieses Element richtig hinzukriegen bin ich dann aufgestanden und habe mir das Papier an dem jeder arbeitete angeschaut um sicher zu gehen dass auch alle das richtige vor sich liegen hatten.  Das hätte sonst nicht funktioniert.

Aber bis auf den Knackpunkt lief alles wirklich ganz gut.  Die Leuten schienen gut mitarbeiten zu können und es auch verstanden zu haben.  Die Kommentare danach waren recht positiv und ich denke dass es den meisten etwas gebracht hat.

Der Nachweis dafür wird darin liegen ob die Teilnehmer die Methode dann auch für sich anwenden können in Zukunft. Wenn sie es versuchen dann sollte das auch gut klappen: wenn man selber etwas ausprobiert kann man es sich immer besser merken als wenn nur jemand zeigt was man machen soll.

Aber so wie wir das gemacht haben, da konnte jeder praktisch arbeiten und die geschnittene Schablone (das sollte das Nähmuster darstellen) und auch die Notizen mitnehmen.  Die sollten es auch den Gruppenmitgliedern ermöglichen sich das nochmal zuhause zu erarbeiten wenn sie das dann bei eigenen Nähprojekten anwenden wollen.

Es wäre wirklich schön ein paar Sachen zu sehen bei denen diese Methode ein besseres Passen des Kleidungstücks ermöglicht hat.

Es hat so viel Spass gemacht dass ich am überlegen bin was ich als nächstes vermittlen kann!  Da eröffnet sich für was an Möglichkeiten, es wird spannend zu sehen ob ich wieder etwas mache, und was es sein wird.

Ich bin gespannt.

PS Ich werde noch irgendwas an Foto finden.

Die Überschrift soll auf einen ganz blöden Spruch zielen: "Those who can't, teach" - 'diejenigen die sonst nix können, die werden Lehrer'. Dämlich, was?  Ich meine meine Überschrift als: 'Wenn du was kannst, dann gieb es weiter' - viel besser, nicht?

3 comments:

  1. liebe giselle, im Moment reicht's fast nur für Fotos gucken - die genieße ich dann aber auch!
    siggi

    ReplyDelete
  2. ha, es hat geklappt!

    ReplyDelete
  3. Meinst Du mit : die sind so goldig etc. das Foto mit den Fußball-kiddies? Sind ja gerade zur WM ganz aktuell. S.

    ReplyDelete