Friday, 24 January 2014

Wirklich 'handy'

Da gibt es eine Sache die mich sehr happy macht.  

Das Internet. Und mein Telefon.
Beides aus sehr ähnlichen Gründen.


 


Durch das Internet kann ich mir Information ranholen die irgendwo draussen in der weiten Welt sind – solang meine Finger über eine funktionierende Tastatur tanzen können (und ich mich nicht zu sehr verhaue) and mein Bildschirm mir die Seiten zeigt die da laden... das Ganze liefert mir eine Unmenge an Info direkt in meine Zimmer.  Informationen am Ende meiner Fingerspitzen. Nu ja, eher eine nicht unweite Distanz vor meiner Nasenspitze aber ich will mal nicht zu penibel sein (ausnahmsweise).

Über meine Telefon krieg auch einiges an Infos.  Meinen geliebten Twitterfeed, das Internet auch (wenn das auch so eine mühsame Quälerei ist bis die Seite mal steht. Finden muss man sie ja auch noch). Ich kann Emails empfangen, tippen und verschicken; ich kann Textnachrichten austauschen; ich kann das Ding SOGAR!, nee echt, ich staune: zum telefonieren benützen.  Mach ich allerdings nicht sehr oft.  Das wär ja zu logisch.

Da gibt es einige Apps die man runterladen kann (ich komme an Businfo dran wenn die Ubahn streikt, ich finde das nächste Klo, ich kann Ladenöffnungszeiten nachschauen bevor ich mich wieder auf die Hufe schwinge, z.B. in einem Cafe in dem ich grad Zuflucht genommen habe) – das mach ich aber nicht sehr oft weil ich die oft nicht wieder los werde wenn ich sie doch nicht brauche. Ist dann auch nur Gerümpel das im Weg rumhängt. Nee.

Ein Smartphone ist auf eine Weise noch besser als das Internet zuhause weil man es mit sich rumträgt und diese Sachen machen kann ohne dass man an einen festen Ort gebunden ist. Sehr praktisch.

Heute hab ich herausgefunden wie man Kontakte im Telefonbuch löscht (okay, okay, ich hab das Ding schon fast ein Jahr, aber Eile mit Weile, ja?  Wie schon mal gesagt: besser spät als nie).  Wie man das mit Texts macht hatte ich schon mal gewusst und hatte heute Gelegenheit das wieder zu entdecken. Hurra.


 
Aber was mir mit meinem Telefon besondere Freude gemacht hat, und es immer noch tut, ist folgendes. Da muss ich nur eben ein janz kleenes bisscken ausholen. Okay?

Also.  Ich mag Winter nicht besonders gerne.  Die Kälte ist nicht so doll, Regen und schlechtes Wetter verhageln einem die Laune, aber das Schimmste ist die Dunkelheit: wenn es im Dezember schon vor 4 Uhr nachmittags dunkel wird und man morgens noch ewig lange Kunstlicht braucht – das macht mir echt was aus. Was noch mehr nervt ist wenn man morgens im Dunkeln arbeiten geht und dann im Dunkeln wieder heimgeht.  Das fühlt sich so vermaledeit trostlos an.

Wissen fühlt sich an wie Macht.  Vielleicht eher wie Kontrolle?  Auf jeden Fall weiss ich gern wann die Sonne auf- und untergeht.  Wenn ich weiss dass es am 7. Februar um 7.30 hell wird, und dann ist es hell bis um 5 Uhr, da kann ich mich drauf einstellen und am Tageslicht freuen.  Die Webseite mit der Info hab ich schon lange als Lesezeichen angelegt.  Und durchklicken um nachzukucken, das tue ich auch immer wieder.

Wär‘s aber nicht prima wenn ich das auch unterwegs machen kann wenn mir die Dunkelheit mal wieder total auf den Senkel geht?   Zum aufmuntern?  Also hab ich nach einer App gekuckt die mir eine ähnliche Liste gibt wie die Webseite zuhause.  Hab aber keine gefunden.

Hmph.

Dann fiel mir ein dass ein Sonnenaufgangs und –untergangs App auch nicht so super handlich ist: man muss sich reinwählen, warten bis es läd, dann vermutlich das Datum eingeben das man wissen will, warten bis das wieder läd... usw, usf.  Auch nicht berauschend.

Aber ich kann was anderes machen. Ha-hah!  Zuhaus hab ich eine Liste an diesen Daten & Zeiten die ich wissen will. Und die Liste ist auch nur eine Grafik.  Also nix wirklich aufwendiges.  Und genau das will ich unterwegs nachkucken können.

Warum lade ich das nicht einfach, als Grafik, als Foto, auf mein Telefon?  Ist doch total einfach.  Sehr simpel zu benützen: Telefon anmachen, auf den Ordner tippen, Grafik finden, Zeit nachkucken.  Gemacht.  Ohne langes rumhängen.

Dieses hier:



Ist doch genial, oder?

Ist ein bisserl dämlich dass mir das nicht schon vorher eingefallen ist.  Aber wie das Motto so schön sagt: besser später draufkommen als gar nicht einfallen.  Ist ja sowas von wahr.

Und nu weiss ich immer wann es wieder hell wird.  Was mir eine Mordsfreude bereitet.  Ich kann mir nicht helfen: wenn’s schon dunkel werden muss, dann weiss ich gerne wann.

Wie erwähnt gibt mir das ein Gefühl an Kontrolle.  Selbst wenn die illusorisch ist.  Einstellen kann ich mich drauf statt mich davon unangenehm überraschen lassen zu müssen.

Heiderl-jö!  Oder auf Englisch: yuppidoo.

Wie ich mein Telefon zu einer weiteren sehr praktischen Sache benütze, das heb ich mir für einen anderen Blogbeitrag auf.  Ich muss ja auch nicht gleich alles auf einmal erzählen nur weil es mir einfällt.

Der Titel hier soll übrigens ein Wortspiel sein: das Wort ‘handy‘ hat auf englisch wirklich absolut, total und überhaupt nix (aber schon ganz und gar NICHTS) mit einem Telefon zu tun.  Eventuell noch mit einer Hand, aber damit hört’s dann schon auf. Telefon oder Mobiltelefon?  Was hat ‘handy‘ damit zu tun?  Absolut nada. Bupkes (oder ich  seh ich grad, besser ist: gornischt).

Auf deutsch übersetzt sich das Adjektiv ‘handy‘ mit praktisch, handlich, nützlich, von Nutzen, dienlich, passend, geschickt, griffig, parat, zur Hand...  Und ein Telefon ist das zwar, aber so heissen tut’s auf englisch nicht.  Und mit dem Wortspiel komme ich mir vermutlich ein paar Grad witziger vor als ich es tatsächlichbin. Ähem.  Nuja...

Das Foto hab ich inzwischen auch in den Beitrag geladen.  Und die Links zum Wörterbuch und zu diesen Sonnenaufgangszeiten usw sind auch da: in dem Bereich für "Weiteres".  Hier rechts in der Spalte unter meinem Profil, da müssten die stehen.

Die kleinen Freuden im Leben!

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