Friday, 31 October 2014

Ziel strebig?

Ich musste gerade so nachdenken, über das Leben, Erfahrungen, was ich vorhabe, was ich erreichen will, was ich überhaupt will - und dabei ist mir das Wort 'Ziel' eingefallen.  Und dass es mir überhaupt nicht gefällt.


Es klingt nach etwas dem man hinterherrennen muss, oder sich tierisch reinhängen um auf diese Zielpfosten zu zu rennen - um sie dann irgendwann zu erreichen.  Zu versuchen zu erreichen.

Bei allem was ich mit Zielen verbinde geht es um unerreichtes, nicht geschafftes.  Es ignoriert den Werdegang, den Prozess etwas zu lernen: zu leben und zu erleben.  Voll im Leben zu stehen, zu geniessen, richtig durch zu atmen!

Es scheint mir so dass der Fokus auf ein Ziel unterwertet was man unterwegs lernt, wie man daran geht ein Ziel zu erreichen.  Es scheint mir alleine darum zu gehen dieses Ziel auch zu erreichen. Und sich sehr abzumühen dabei.

Und was dann?

Man könnte neue Ziele setzen, ja okay, oder eins das man nie erreichen kann - wie deprimierend wäre das?

Ich schiele schon genug auf Sachen die in der Zukunft liegen: der Zeitpunkt von dem ab die Tage wieder länger werden, den Tag an dem die Uhren wieder auf Sommerzeit umgestellt werden, die Frühlingstage in denen es wieder wärmer wird...

Ich will nicht auch noch mir irgendwelche blöden Ziele vornehmen und dann unter dem Gefühl leiden dass ich die sowieso nicht schaffe.

Stattdessen will ich lieber Absichten formen, Ideen und Überlegungen mit deren Hilfe ich im Hier und Jetzt lebe - Erfahrungen mache, dazu lerne, mein Leben leben in dem ich was erlebe.

Nix von wegen Ziele stecken, auf 'morgen' schielen. Ich will lieber bewusster leben, jetzt und hier, und mich daran freuen.



2 comments:

  1. YES!!!
    Der Weg ist das Ziel, heißt es doch so schön!
    Das Unterwegs sein ....
    S.

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    Replies
    1. Ja genau: unterwegs sein und sich dran freuen! Dass der Werdegang, der Verlauf des sich bewegens und lernen und all das, dass das wichtiger ist als die Zielpfosten!

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